Bürgerwoche Ost, Regionalkonferenz, Parteitag, Kreishandwerkerschaft – meine letzte Woche – heute in 18 Bildern

Auch wenn das Wetter in dieser Woche eher an den April erinnert, wir haben wirklich schon Juni. Das heißt, die 40. Bürgerwoche bei uns im Bochumer Osten ist in vollem Gang. Und wie fast immer – zumindest wenn die Eröffnung der Bürgerwoche in meinem Heimatstadtteil Bochum-Laer stattfindet – war es gerade am Eröffnungstag kalt, es hat immer wieder geregnet und die Menschen hätten vielleicht lieber Glühwein als kalte Getränke gehabt. Aber der guten und fröhlichen Stimmung hat das keinen Abbruch getan. Ganz im Gegenteil. Und an allen anderen Tagen hat das Wetter sich dann ja auch wieder von seiner besten Seite gezeigt.

Die Bürgerwoche ist ein großes Mitmachfest von Bürgerinnen und Bürger für Bürgerinnen und Bürger. Erfunden wurde die Bürgerwoche vor 40 Jahren vom damaligen Bezirksvorsteher Ernst-Otto Stüber. Der war später Landtagsabgeordneter – übrigens mein direkter Vorgänger – und dann Oberbürgermeister unserer Stadt.

Am Sonntag ging das Stadtteilfest „Bänke Raus“ in Langendreer an den Start. Da wird die Alte Bahnhof Straße zur Info- und Mitmachmeile und natürlich waren wir Sozialdemokraten, wie immer, dabei. Direkte und offensive Parteienwerbung ist bei diesem Fest nicht angesagt, obwohl sich mal wieder nicht alle daran gehalten haben. Wir aber schon. In diesem Jahr konnte man sein Können beim Tipp-Kick -Spielen testen. Ich sage euch, das ist viel, viel schwerer als es auf den ersten Blick aussieht.

Neben der Regionalkonferenz der SPD, die in Kamen unter großer Beteiligung aus Bochum stattgefunden hat, war der wohl wichtigste parteipolitische Termin in dieser Woche der Landesparteitag meiner NRW SPD in Duisburg. Mike Groschek und Martin Schulz haben bemerkenswerte Rede gehalten und bei aller notwendigen Selbstkritik, die richtigen Worte für das, was jetzt notwendig ist, gefunden. Mir haben beide Reden ausgesprochen gut gefallen.

Das wichtigste Ereignis für Bochum, auch wenn es in unserer Lokalzeitung nur auf Seite 4 Berücksichtigung fand, war die Verabschiedung von Johann Philipps aus dem Amt des Kreishandwerksmeisters der Kreishandwerkerschaft Ruhr. Das ganz Besondere und Einmalige: er hatte dieses Ehrenamt stolze 33 Jahre inne.

Johann Philipps hat in diesen langen Jahren das Handwerk engagiert, kenntnisreich, temperamentvoll, stets innovativ bleibend und unbestritten glaubwürdig repräsentiert, so dass die Verabschiedung im Anneliese Brost Musikforum zu Recht zu einem großen und vielstimmigen Dankeschön an Johann Philipps wurde. Ich kennen ihn auch schon über 28 Jahre und habe mich gefreut, ein Grußwort halten zu dürfen.