Bochum, Dortmund, Düsseldorf – mein Wochenbericht in 21 Bildern

Drei Ereignisse werden mir aus dieser Woche in Erinnerung bleiben: der ZDF-Fernsehgottesdienst, der am Sonntagmorgen live aus meiner Heimatstadt Bochum übertragen wurde, der Außerordentliche Bundesparteitag meiner Partei, der in Dortmund stattgefunden hat, und die etwas andere Stadtführung durch Düsseldorf mit einigen neuen SPD-Landtagabgeordneten.

Bochum: es ist schon eine besondere Ehre, wenn der Fernsehgottesdienst aus der eigenen Stadt übertragen wird. Aber eine noch viel größere Ehre ist es, wenn man – so wie ich – eine der Mitwirkenden sein darf. Die Proben, am Freitagabend noch bei Sonnenschein und schönem Wetter, ab Samstagnachmittag bis Samstagabend dann schon bei sehr wechselhaftem Wetter, haben nicht nur Spaß gemacht, sondern von Beginn an richtig gut geklappt. Zu unser aller Verblüffung hieß es am Samstagabend, bei der Schlussbesprechung nach der Generalprobe, dass wir absolut klasse in der Zeit waren. Fast sekundenscharf haben wir die 45 Minuten getroffen. Was will man da noch mehr? Beschwingt und guter Dinge haben wir den idyllischen Schlosspark in Bochum-Weitmar am Samstagabend verlassen.

Das frühe Aufstehen am Sonntagmorgen, wegen der Maske, der notwendigen Verkabelung und den letzten Regieanweisungen, waren für keinen von uns Mitwirkenden ein Problem. Aber das Wetter schon!

Es hatte fast die ganze Nacht geregnet, alles war nass, und es war auch nicht sehr warm. Ständig ging der Blick aus dem Fenster oder auf die Wetter-App. Die Kamera musste vorsorglich eingepackt werden. Regencapes wurde geholt und gleich zu Beginn an die Gottesdienstbesucher verteilt. Und nicht nur wir haben uns gefragt, was wir tun, wenn es nicht wenigstens für eine Stunde trocken bleibt. Denn Schirme waren absolut unmöglich und daher auch „verboten“.

Doch der liebe Gott hatte ein Einsehen. Es blieb trocken! Auch wenn die Sonne an diesem Sonntagmorgen nicht wirklich schien, das Strahlen aller Mitwirkenden und der Bochumerinnen und Bochumern aus den verschiedenen Gemeinden, die viel zahlreicher gekommen waren, als man zu hoffen gewagt hatte, hat alles wett gemacht. Es war ein rundherum wunderschöner, ansprechender, inspirierender, und mutmachender Gottesdienst. Danke, dass ich dabei sein durfte.

Der Gottesdienst hat übrigens im Schlosspark in Bochum-Weitmar stattgefunden. Für einen Open-Air-Gottesdienst gibt es kaum einen schöneren Ort in meiner Heimatstadt. Und vielleicht hat der ein oder andere Fernsehzuschauer jetzt ja auch Lust bekommen, diesen idyllischen Ort einmal zu besuchen. Das wäre schön.

Dortmund: der Fernsehgottesdienst war dann auch der Grund, warum ich nicht persönlich beim Bundesparteitag meiner Sozialdemokratie in Dortmund war. Aber, da der Parteitag fast eine Stunde später als ursprünglich geplant begann, habe ich fast den kompletten Parteitag noch am Fernsehgerät zu Hause verfolgen können. Die tolle Stimmung habe ich auch dort gespürt. Und auch wenn ich eine so volle und begeisterte Westfalenhalle nach vielen, vielen Jahren gerne wieder einmal live erlebt hätte, war ich überhaupt nicht traurig, nicht dabei sein zu können. Zumal mein Mann, der als Gast dort war, später begeistert und anschaulich erzählt hat.

Düsseldorf: das dritte Ereignis dieser Woche war ein Treffen mit einigen neugewählten SPD-Landtagsabgeordneten zu einem Stadtspaziergang der besonderen und anderen Art durch Düsseldorf . Keine klassische Stadtführung, sondern – bei gefühlten 40 Grad am späten Nachmittag – eine Stadtführung mit viel Witz, Quizfragen zu Düsseldorf und Umgebung, und jeder Menge Spaß. Besonders beeindruckt hat uns das Stadterhebungsmonument, das der Düsseldorfer Künstler Bernd Gerresheim 1988 anlässlich des Stadtjubiläums „700 Jahre Stadt Düsseldorf“ geschaffen hat.

Noch einmal Bochum: ein letztes Foto zeigt unser neues Hochbeet, das ich mir schon so lange gewünscht habe. Mein Mann hat mich am Samstag damit überrascht, und die Zeit nach dem Gottesdienst und dem Parteitag haben wir beide dann rasch genutzt, um es mit Kräutern zu bepflanzen. Jetzt haben wir unseren eigen kleinen Kräutergarten. Schön! Und lecker und gesund!