Auf Mark 51° 7 tut sich was

Schon lange war klar, auf Mark 51° 7 – der ehemaligen Opelfläche in meinem Wahlkreis in Bochum-Laer – wird DHL ein sehr modernes, sehr großes und leistungsfähiges, und vor allem auch  arbeitsplatzschaffendes Paketzentrum errichten. Mit dem ersten Spatenstich ging es in dieser Woche nun auch sichtbar los.

Jürgen Gerdes von DHL, der Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Professor Dr. Rolf Heyer von der Bochum Perspektive 2022 und nicht zuletzt der neue Wirtschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart haben das „Mega-Paketzentrum“ vorgestellt und kurz darauf den ersten Spatenstich gesetzt.

Auf einer Gesamtfläche von rund 140.000 Quadratmetern wird allein das Gebäude des Paketzentrums 40.000 Quadratmeter umfassen. Das entspricht in etwa der Größe von fünf Fußballfeldern. Der neue Standort in Bochum  ergänzt das bestehende Paketnetz und wird von DHL als wichtiger Grundpfeiler bezeichnet, um die Leistungsfähigkeit des DHL-Paketnetzwerks mittelfristig noch weiter zu steigern. DHL investiert in meiner Heimatstadt einen – offensichtlich hohen – zweistelligen Millionenbetrag. Genaue Zahlen wurden, wie das bei DHL üblich ist, nicht genannt. Aber dass es sich um ein großes Investitionsvorhaben handelt, wurde schon deutlich.

Für Bochum bringt dieser Logistikstandort bis zu 600 neue, sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsplätze. Eine Entwicklung, die wirklich erfreulich ist. Und schon ab Herbst 2019 sollen in Bochum-Laer bis zu 50.000 Sendungen pro Betriebsstunde bearbeitet werden.

Nicht unerwähnt bleiben darf das große Engagement des Landes NRW, konkret der früheren Landesregierung, und vor allem des früheren Wirtschaftsministers Garrelt Duin. Schnell, unkompliziert und auch finanziell sehr engagiert hat das Land der Stadt geholfen, die Entwicklung der ehemaligen Opelfläche zu Mark 51° 7 in Rekordzeit zu stemmen. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch hat anlässlich des Spatenstichs noch einmal hervorgehoben, dass von den 70 Millionen Landesmittel, die zur Baureifmachung von Flächen in den letzten zwei Jahren zur Verfügung standen, 66 Millionen alleine nach Bochum gegangen sind.

Mit dem ersten Spatenstich bei DHL ist nun unübersehbar klar: auf der großen früheren Opelfläche wird nicht nur abgerissen und aufbereitet, sondern es entsteht auch schnell Neues. Der Oberbürgermeister hat dafür ein einprägsames Bild gefunden, nämlich das von einem Langstreckenlauf im Sprinttempo. Recht hat er!