Sonntag ist Wochenberichts-Tag – also einfach reinschauen!

Wahrscheinlich sind alle „schlauen“ Leute heute bei diesem tollen Sommerwetter draußen, unternehmen etwas Schönes mit der Familie oder Freunden, sitzen in der Sonne, genießen irgendwo im Land vielleicht ein leckeres Eis, oder eröffnen gerade die private Grill-Saison. Und das ist auch gut so. Deshalb will auch ich – statt eines ganz ausführlichen Wochenrückblicks – an diesem Sommer-Sonnen-Sonntag einfach nur einmal ein paar Fotos aus der letzten Woche und wenige beschreibende Erklärungen zeigen.

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, war es ja erst noch richtig kalt, was man auf den Fotos vom Willy-Brandt-Platz – dort findet seit langer Zeit die Bochumer Maikundgebung statt – auch sehen kann.

Am Nachmittag war es dann schon fast so sonnig wie heute. Der Fußballverein SV Langendreer 04 hat zugunsten der „Aktion  Zukunft“ – es soll für die Kinder und Jugendlichen ein wettbewerbsfähiger Naturrasenplatz in Eigenhilfe gebaut werden und dafür müssen rund 100.00 Euro zusammenkommen – ein Fußballspiel gegen die Schalker Traditionself, also die Legenden von Schalke 04, organisiert. Und ich habe den Anstoß vornehmen dürfen. Toll!

Am Donnerstag habe ich meine Landtagskollegin Marlies Stotz in ihrem Wahlkreis in Lippstadt besucht. Erst hatte sie mich zu einem Schulbesuch in die Don-Bosco-Förderschule, eine Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, eingeladen. Wie immer bei den Schulbesuchen des Präsidiums, hat sich auch hier ein tolles Gespräch mit sehr interessierten Schülern entwickelt. Und schon in der nächsten Plenarwoche wird die Schule uns in Düsseldorf besuchen.

Anschließend ging es zum Esta-Bildungswerk, das in Lippstadt eine Akademie zur Ausbildung in der Altenpflege unterhält. Dort wurden Marlies Stotz und ich sehr intensiv über die wirklich nicht einfache Situation in der Ausbildung für die Altenpflege informiert. Vieles, was die Auszubildenden des dritten Ausbildungsjahres berichtet haben, hat uns deutlich gemacht, dass offensichtlich dringend politischer Handlungsbedarf gegeben ist. Wir bleiben am Ball und werden alles versuchen, die berechtigte Kritik der angehenden Altenpflegerinnen und Altenpfleger in Veränderung einmünden zu lassen.

Abends gab es dann in unserem SPD Stadtbezirk Bochum Ost eine spannende Diskussion zum Thema „Erneuerung der SPD – Anforderungen, Erwartungen, Notwendigkeiten“. Der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Marc Herter hatte reichlich Ansatzpunkte zur Diskussion mitgebracht, und wir haben keineswegs „nur“ eine Instrumenten-, Struktur- oder gar Personendebatte geführt. Nein, es war schon sehr viel grundsätzlicher.

Am Freitagmittag hatten wir drei Bochumer SPD-Abgeordneten dann gemeinsam mit dem Stadtverband der Bochumer Kleingärtner zu einer Veranstaltung „Zuerst sterben die Bienen? … Das Bienen- und Insektensterben – Ursachen und Auswirkungen“ eingeladen. Für 12 Uhr einzuladen, war schon ein Risiko. Aber, erstaunlicherweise sind wirklich richtig viele interessierte Bochumer gekommen. Dass sich zwischen dem von uns eingeladenen Imker und Tierwirtschaftsmeister und wenigen Anwesenden eine kontroverse Diskussion entwickeln würde, war nicht vorhersehbar, aber echt spannend.

Der Samstag stand noch einmal ganz im Zeichen des unverzichtbaren Ehrenamts in unserer Stadt. Der Schwimmverein SV Langendreer 04, der 2005 von einer Abteilung des Muttervereins zu einem eigenständigen Verein unter dem Dach der „Sport-Holding-Mutter“ SV Langendreer 04 wurde, hat sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Dort, wie auch anschließend bei 30-jährigen Jubiläum des Tierheims Bochum, waren wir Sozialdemokraten zahlreich und gut vertreten. Ratsmitglieder, Mitglieder der Bezirksvertretung und natürlich unsere Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche haben gemeinsam mit mir den vielen Ehrenamtlern für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt.

Das Tierheim hat sein Jubiläum mit einem großen, superinformativen und fröhlichen Sommerfest kombiniert. Die Resonanz war für alle Beteiligten überwältigend. Und wenn deutlich geworden ist, dass das Tierheim oftmals deshalb aus fast allen Nähten platzt, weil noch immer viel zu unüberlegt Tiere als Geschenke auf den diversen Gabentischen landen, dann wurde viel erreicht.

Und ja, wie die Fotos zeigen, Serdar Yüksel war beim Jubiläumsfest des Tierheims auch dabei, ebenso Bochums bekannteste und beliebteste Reinigungsfachkraft Waltraud Ehlert – alias die Kabarettistin Ester Münch,  und wer gar nicht fehlen durfte, war der Vorsitzende Michael Schneider. „Walli“ war wegen der „Kötters“, wie sie in schönstem Ruhrgebietsdeutsch sagt, da. Richtiger wäre aber, ihr großes Engagement in ganz vielen verschiedenen Bereichen zu betonen.

Und ich selbst habe bereits vor langer Zeit eine Patenschaft für eine Katzenstube im Tierheim übernommen. Gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, wie man auf dem Foto sehen kann. Die Patenschaften stammen übrigens noch aus unserer gemeinsamen Zeit im Landtag Nordrhein-Westfalen.