Deutsch-Türkische Städtepartnerschaften: „Wichtig auch im 21. Jahrhundert“

Über die Städtepartnerschaft Marl-Kusadasi informierte der Städtepartnerschaftsverein unter Vorsitz des Marler Bürgermeisters Werner Arndt (1. Reihe, 4.v.li.) Bild: Sebastian Wuwer

Die Vorsitzende der Parlamentariergruppe NRW-Türkei, Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, hat weitere Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen besucht, um sich vor Ort über den aktuellen Stand der Städtepartnerschaften mit der Türkei zu informieren. Die Informationsreihe führte in den vergangenen Wochen nach Aachen, Herne, Dortmund, Castrop-Rauxel, Köln, Oberhausen, Lünen, Gladbeck, Kamen, Bergkamen und Marl.

In Gesprächen mit den Stadtspitzen sowie ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern ging es vor allem um die Bemühungen, die deutsch-türkischen Städtepartnerschaften auch unter sich wandelnden politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mit Leben zu erfüllen.

„Die Besuche in den Kommunen zeigen immer wieder, wie unterschiedlich die Städtepartnerschaften aufgestellt sind, und wie hoch der Bedarf der kommunalen Akteure an einem Erfahrungsaustausch untereinander ist“, so Carina Gödecke. Für das kommende Jahr sei daher geplant, die nordrhein-westfälischen Partnerstädte in den Landtag einzuladen, um die Vernetzung der Handelnden zu fördern. Denn Städtepartnerschaften seien längst kein „überholtes Modell“ sondern auch im 21. Jahrhundert ein wichtiges Instrument, um auf kommunaler Ebene den internationalen Austausch zu gestalten, so die Vorsitzende der Parlamentariergruppe. Besuche in weiteren Kommunen seien bereits in Vorbereitung.

Text und Fotos: Sebastian Wuwer

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