Teil 2 meines persönlichen Rückblicks auf 27 Jahre Landtag: Heute zeige ich Euch das Gebäude

Als ich 1995 für Bochum in den Landtag gewählt wurde, hätte ich im Traum nicht daran gedacht oder geahnt, dass ich fünf Jahre später als Parlamentarische Geschäftsführerin zusätzliche Aufgaben und Verantwortungen für meine SPD-Fraktion übernehmen würde, und dann – nach weiteren 10 Jahren – sogar als Präsidentin und Vizepräsidentin für das ganze Parlament. In den letzten 22 Jahren wurde deshalb der Landtag – und ich meine jetzt wirklich das Gebäude – mein zweites Zuhause. Unzählige Stunden und Tage habe ich dort verbracht, und ganz viele Erinnerungen sind in der Tat auch mit dem Gebäude verbunden.

Ich kenne zwar nicht jede Ecke und jeden Winkel, aber mittlerweile fast alle Gänge, Räume, Flure und natürlich auch den Keller. Auch nach 27 Jahren bin ich noch immer fasziniert von der Architektur, der Modernität und Ästhetik dieses funktionalen und zugleich so wunderbaren Gebäudes. Eingezogen ist das Parlament am 2. Oktober 1988 in den damals hochmodernen und neuen Landtag. Übrigens war es der dritte Neubau für ein Parlament in der Nachkriegszeit, und der vierte Ort in Düsseldorf, an dem das nordrhein-westfälische Parlament getagt hat und seine politisch-parlamentarische Heimat hatte und hat.

Und – zum Abschied aus meinem zweiten Zuhause – möchte ich euch einfach ein paar Fotos zeigen. Vielleicht machen sie ja Appetit, bald den Landtag selbst einmal zu besuchen. Es lohnt sich, denn es gibt dort viel zu sehen und jede Menge zu entdecken.