Ehrenamt

In der Otmar Alt Stiftung bin ich Mitglied im Ehrenbeirat.

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie es kommt, dass Politikerinnen und Politiker häufig Mitglied in recht vielen Vereinen sind. An meinen eigenen Mitgliedschaften kann man das ganz gut erklären.

Zu allererst sind da Vereine, denen man schon sehr lange, also schon vor der aktiven Zeit als Kommunal- oder Landespolitikerin, angehört. Bei mir ist das zum Beispiel mein heimischer Turnverein, der Turn- und Sportverein Laer (TSV Laer 1887), dem ich seit meinem sechsten Lebensjahr die Treue halte.

Dann gibt es Mitgliedschaften, die sind für politisch arbeitende Menschen, zumal wenn es sich um Sozialdemokraten handelt, ganz selbstverständlich und fast „normal“. Dazu zähle ich die Mitgliedschaft in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) oder bei der SGK, der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik.

Weiterhin sind es Vereine, die ich im Laufe meiner politischen Arbeit kennen und schätzen gelernt habe, und deren ehrenamtliches Engagement und Arbeit ich durch meine Mitgliedschaft unterstützen möchte. Das sind Bochumer Vereine, aber auch landesweit tätige Organisationen. Dazu zählen bei mir unter anderem der Förderverein Grumme – Leben im Stadtteil e.V., Pro Familia, der Bochumer Kulturrat e.V., der Freundeskreis Bochumer Synagoge e.V., der Förderverein der NRW-Stiftung, der Freundeskreis der Volkshochschule Bochum, die IFAK, und noch einige mehr.

Nicht zuletzt gibt es aber auch eine Reihe von Vereinen, die ihrerseits recht großen Wert darauf legen, dass es nicht nur den offiziellen Kontakt zu ihrer Landtagsabgeordneten gibt, sondern dass man die Verbundenheit und das gute Miteinander auch durch eine Vereinsmitgliedschaft dokumentiert. So bin ich zum Beispiel Mitglied im Knappenverein Sankt Barbara in Langendreer/Werne, im Knappenverein Glück Auf Bochum-Werne 1884, im Laerschen Fußballverein, dem LFC Laer, und auch im TuS Querenburg, aber auch – noch recht neu – im Sauerländischen Gebirgsverein.

Alle diese Vereinsmitgliedschaften sind eher ideelle, damit unterstützende und bekennende Mitgliedschaften. Die Zeit, sich wirklich aktiv und intensiv ins Vereinsleben einzubringen, oder gar Funktionen und damit Arbeit zu übernehmen, bleibt kaum oder gar nicht.

Als Sozialdemokratin bin ich selbstverständlich auch Gewerkschaftsmitglied. Meine Gewerkschaft ist Ver.di.

Aktive Gremienarbeit

Ein klein wenig stolz bin ich darauf, dass ich in Bochum, aber auch darüber hinaus, in den letzten Jahren immer öfter gebeten und gefragt wurde, in ganz unterschiedlichen Gremien mitzuarbeiten.

Seit vielen Jahren bin ich zum Beispiel gewähltes Mitglied im Arbeitsausschuss der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum. Seit ein paar Jahren bin ich Mitglied des Ständigen Ausschuss für politische Verantwortung der evangelischen Kirche von Westfalen, sowie im Hochschulrat der Technischen Fachhochschule Georg Agricola. Schon seit 2005 bin ich Mitglied im Verwaltungsrat des Akademischen Förderungswerks Bochum – kurz Akafö. Und neuer auch Mitglied im Kuratorium der Stiftung „Situation Kunst“ bei uns in Bochum.

Eine Übersicht über alle Tätigkeiten und Mitgliedschaften, die laut Abgeordnetengesetz auch anzeigepflichtig sind, findet sich auf der Landtagshomepage. Alle diese Tätigkeiten sind komplett ehrenamtlich und ich bekomme keinen zusätzlichen Aufwandsentschädigungen, kein Honorar oder Aufsichtsratsgelder.

Dort, wo ich Verantwortung übernommen habe, versuche ich meine Kenntnisse und Kontakte aus der politischen Arbeit möglichst effektiv in die jeweilige ehrenamtliche Arbeit einzubringen.

Mit großer Begeisterung und voller Überzeugung engagiere ich mich in unserem Versorgungswerk der Landtagsabgeordneten in NRW und Brandenburg. Dort bin ich Vorstandsvorsitzende und habe 2005 das Versorgungswerk mit aufgebaut.